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KeltVital

90 Kapseln
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Details

Das Produkt KeltVital beinhaltet eine physiologisch abgestimmte Menge an Wirkstoffen wie Uridinmonophosphat, Vitamin B9 und Vitamin B12. Dabei liegen die aktiven Formen der Folsäure (5-Methyltetrahydrofolsäure, kurz 5-MTHF) und des Vitamin B12 (Adenosylcobalamin) vor. Packung mit 90 Kapseln.

Ihre Vorteile:

Hergestellt in unserer Manufaktur für Mikronährstoffe in Crimmitschau (Sachsen)

Verkapselung in Halbautomaten, per Hand abgefüllt, kontrolliert und sorgfältig verpackt

Wir verwenden sinnvolle Kombinationen reiner Wirkstoffe mit Zertifikat

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Das Produkt KeltVital beinhaltet eine physiologisch abgestimmte Menge an Wirkstoffen wie Uridinmonophosphat, Vitamin B9 und Vitamin B12. Dabei liegen die aktiven Formen der Folsäure (5-Methyltetrahydrofolsäure, kurz 5-MTHF) und des Vitamin B12 (Adenosylcobalamin) vor. Packung mit 90 Kapseln.

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Produktbeschreibung

Das Produkt KeltVital beinhaltet eine physiologisch abgestimmte Menge an Wirkstoffen wie Uridinmonophosphat, Vitamin B9 und Vitamin B12. Dabei liegen die aktiven Formen der Folsäure (5-Methyltetrahydrofolsäure, kurz 5-MTHF) und des Vitamin B12 (Adenosylcobalamin) vor. Packung mit 90 Kapseln.

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten, deren Einnahme oder Anwendung? Dann kontaktieren Sie uns schriftlich über unser Kontaktformular, telefonisch unter +49 (0) 3762 957125 oder nutzen unsere Therapeuten-Suche, wenn Sie sich einen Arzt oder Therapeuten wünschen, der Sie auf Ihrem Weg unterstützen soll.

Peripheres Nervensystem

  • Unser Körper ist von einem Netz aus Nerven durchzogen, dem peripheren Nervensystem. Werden diese Nerven geschädigt (z.B. durch Druck, Quetschungen oder auch durch langjährige Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus) kann es zu unangenehmen und schmerzhaften Empfindungen kommen. Solche Schädigungen können sich vielfältig äußern, z.B. als Wirbelsäulen-Syndrom (schmerzhafte Erkrankungen im Bereich der gesamten Wirbelsäule oder eines Abschnittes. Diese sind meist akut oder chronisch), Neuralgien (Schmerzen im Versorgungsgebiet eines Nervs oder mehrerer Nerven) und Polyneuropathien (Erkrankungen mehrerer Nerven des peripheren Nervensystems, die sich als Muskelschwäche und Gefühlsstörungen äußern). Um die geschädigten Nerven regenerieren zu können, sollten dem Körper bestimmte Nährstoffe zugefügt werden.
  • Rückenschmerzen nehmen seit den letzten Jahrzehnten weiter zu. Als Ursache wird vermutet, dass in den Industriestaaten in den letzten Jahrzehnten der übermäßige Anteil der Arbeit in sitzender Tätigkeiten verrichtet wurde und es dadurch zu einer körperlichen Unterforderung bei gleichzeitig zunehmend psychologischer Belastung (u.a. mentaler Stress) gekommen ist. Durch eine dauerhafte Stauchung (sitzende Ttigkeit) und Anspannung (Stress) können die Nerven des peripheren Nervensystems gereizt oder sogar geschädigt werden.

 

Uridinmonophosphat

  • Uridinmonophosphat ist ein Baustein der Ribonucleinsäure (RNS) und gehört zur Gruppe der Nukleotide. Es ist somit für die Neubildung von Gewebestrukturen im Körper, besonders im Nervensystem, verantwortlich. Periphere Nerven haben während ihrer Regeneration einen erhöhten Bedarf an u.a. diesen Bausteinen.
  • Bei Patienten mit diabetischer Polyneuropathie führte die Einnahme von Uridinmonophosphat über einen Zeitraum von drei Monaten zu einer deutlichen Verminderung des Schmerzempfindens. (1)
  • Uridinmonophosphat eignet sich zur Unterstützung der klassischen Schmerztherapie mit Analgetika. Die Kombination von Diclofenac mit Uridinmonophosphat und Vitamin B12 zeigte gute Verträglichkeit und Wirksamkeit bei Patienten mit Schmerzen im Bewegungsapparat. (2)
  • Die Einnahme von Uridinmonophosphat konnte die Nervenleitgeschwindigkeit bei vorgeschädigten Nerven erhöhen. Bei Patienten mit Polyneuropathie verbesserte sich die sensorische Nervenleitgeschwindigkeit nach einer Einnahme von drei Monaten signifikant. (3)
  • Eine Einnahme von Uridinmonophosphat in Kombination mit Vitamin B12 über sechs Monate hinweg führte zu einer Verbesserung der somatosensibel evozierten Potentiale (SSEP) und der neurogenen Blasenfunktion bei Patienten mit spastischer Parese. (4)

 

Vitamin B9 (Folsäure)

  • Das Vitamin B9 namens Folsäure (Pteroylmonoglutaminsäure) muss über mehrere Stufen vom Körper biochemisch umgebaut werden (enzymatischer Prozess), bevor es seine gesundheitsfördernden Eigenschaften als bioaktives 5-MTHF voll entfalten kann. Dieser Prozess verläuft bei vielen Menschen nicht optimal oder ist gestört, z.B. durch eine genetische Disposition. Altersbedingte Stoffwechselstörungen, dauerhafte Medikamenteneinnahme sowie Alkoholgenuss reduzieren den Folsäure-Spiegel zusätzlich. Diese Personen profitieren von der bereits bioaktiven Vitaminform 5-MTHF der Folsäure. Entsprechend den Ergebnissen von Studien, z.B. zu Bioverfügbarkeit und Senkung des Homocystein-Spiegels, ist die Wirkform 5-MTHF gleichwertig zu Folsäure. (1)
  • Natürliche Nahrungsfolate (grünes Gemüse ist eine Hauptquelle) sind extrem licht-, hitze- und oxidationsempfindlich. Deshalb wird über die Zubereitung entsprechender Lebensmittel viel Folat zerstört, und zwar bis zu 98,00%. Die Folat-Zufuhr in der BRD liegt derzeit durchschnittlich weit unterhalb der generell empfohlenen Menge von täglich 300,00 µg (DGE). (2)
  • Placebokontrollierte Studien zeigen zudem, dass die Empfehlungen, die zu einer Supplementierung von 400,00 µg Folsäure pro Tag vier Wochen vor der Konzeption raten, nicht ausreichen. Bei dieser Dosierung werden präventiv wirksame Erythrozyten-Folatspiegel erst nach ca. zwei bis drei Monaten erreicht. (3) Bei einer täglichen Supplementierung von 800,00 µg Folsäure werden hingegen optimale Werte im Durchschnitt bereits nach ca. vier Wochen aufgebaut. (4)
  • Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen liegt sehr oft ein Folsäure-Mangel vor. Aufgrund der zentralen Rolle bei Reparaturprozessen an den Chromosomen sowie bei der DNA-Herstellung gilt ein Folsäure-Mangel mittlerweile auch als Risikofaktor der Karzinogenese. (5)
  • Folsäure trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft, zur normalen Blutbildung, zum normalen Homocystein-Stoffwechsel, zur normalen Funktion des Immunsystems, zur normalen Aminosäuren-Synthese, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zur Zellteilung bei. (6)

 

Vitamin B9 (5-Methyltetrahydrofolsäure 5-MTHF)

  • Altersbedingte Stoffwechselstörungen, dauerhafte Medikamenteneinnahme sowie Alkoholgenuss reduzieren den Folsäure-Spiegel zusätzlich. Diese Personen profitieren von der bereits bioaktiven Vitaminform 5-MTHF der Folsäure, die mittlerweile als L-Methylfolat synthetisch herstellbar ist. Entsprechend den Ergebnissen von Studien, z.B. zu Bioverfügbarkeit und Senkung des Homocystein-Spiegels, ist die Wirkform 5-MTHF gleichwertig zu Folsäure. (1)

 

Vitamin B12 (Adenosylcobalamin)

  • Eine besondere Form von Vitamin B12 ist Adenosylcobalamin (Dibencozid-Coenzym-B12), welches seine Aufgabe vor allem in den Mitochondrien hat. Die Mitochondrien sind im Rahmen der Zellatmung für die Energiegewinnung zuständig und finden sich vor allem in Zellen mit hohem Energieverbrauch, bspw. in Muskel-, Nerven-, Sinnes- und Eizellen. Adenosylcobalamin hat Eigenschaften, die gewöhnliches Vitamin B12 nicht hat. Im Gegensatz zu Cyanocobalamin ist es eine bioaktive Form, die bei einer oralen Einnahme vollständig wirksam ist. Der Großteil wird über die Mundschleimhaut aufgenommen, der Rest kann in die Magen-Darm-Passage ebenfalls besser resorbiert werden. Von den Körpergeweben wird es sogar noch besser aufgenommen als injiziertes Cyanocobalamin.
  • Neben seiner mitochondrialen Aufgabe ist Vitamin B12 besonders wichtig für die Nervenfunktion, denn es hilft bei der Umhüllung der Nervenzellen-Fortsätze mit Gliazellen (Myelinisierung). Diese Ausprägung der Nervenfasern sorgt dafür, dass Reize effizienter übertragen werden. Für die neurale Entwicklung in der fötalen und frühkindlichen Phase ist ausreichend Vitamin B12 unverzichtbar. (1)
  • Bei älteren Menschen ist eine verringerte B12-Absorption durch eine Verringerung der im Magen ablaufenden Ausschüttung des Intrinsic-Factors auffällig. Weiterhin auffällig ist, dass ein B12-Mangel mit kognitiven Problemen und Morbus Alzheimer korreliert, was an einer Störung im Methyl-Stoffwechsel der Nervenzelle liegen könnte, da dies wiederum diverse Neurotransmitter negativ beeinflusst und mit den neuropsychiatrischen Ausfallerscheinungen im Alter (depressive Stimmung, Vergesslichkeit) in Verbindung gebracht werden kann. Für ältere Menschen wird deshalb eine dauerhafte Einnahme eines hoch dosierten B12-Präparats empfohlen. (2)
  • Auch chronisch atrophische Gastritis kann zu einem B12-Mangel führen, da es hierbei nachhaltig zu einer verringerten Produktion des Intrinsic-Factors kommen kann.
  • Eine Degeneration der Rückenmarkstränge, Störung der Reflexe, Koordinations- sowie Lähmungsstörungen werden ebenfalls durch einen B12-Mangel begünstigt. Eine durch das Fehlen von B12 verursachte gestörte Lipidsynthese führt dabei zu einem fehlerhaften Aufbau der Nervenmyelinschicht. (3)
  • Vitamin B12 trägt zur Verringerung von Müdigkeit, zum normalen Homocystein- und Energiestoff-wechsel, zur normalen Funktion des Immunsystems und des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion, zur normalen Bildung roter Blutkörperchen sowie zur Zellteilung bei. (4)

 

 

Uridinmonophosphat

(1)

  • Donnelly-Roberts, D. et al. 2008. Painful purinergic receptors. J Pharmacol Exp Ther. 324(2):409-15. doi: 10.1124/jpet.106.105890.

(2)

  • Muller, D. 2002. Treatment of neuropathic pain syndrome. Results of an open study on the efficacy of a pyrimidine nucleotide preparation. Fortschr Med Orig. 120(4):131-3

(3)

  • Mibielli, M. A. et al. 2010. Treatment of acute, non-traumatic pain using a combination of diclofenac-cholestyramine, uridine triphosphate, cytidine monophosphate, and hydroxycobalamin. Proc West Pharmacol Soc. 53:5-12.

(4)

  • Cartier, L. et al. 1996. Effect of the Nucleus CMP forte in 46 patients with progressive spastic paraparesis. Randomized and blind study. Rev Med Chil. 124(5):583-7.

 

Vitamin B9 (Folsäure)

(1)

  • Pietrzik K, Brachmann S: Folat-Äquivalente - neue Definitionen sorgen für Verwirrung. EU; 48: 113. 2001
  • Prinz-Langenohl R, Lamers Y, Moser R, Pietrzik K: Effect of folic acid preload of the bioequivalence of [6S]-5-methyltetrahydrofolate and folic acid equally in healthy volunteers. J Inherit Metab Dis; 26 Suppl.1: 169. 2003

(2)

  • Nationale Verzehrsstudie II Teil 1; Herausgeber: Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel; 30.01.2008
  • Nationale Verzehrsstudie II Teil 2; Herausgeber: Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel; 04.11.2008

(3)

  • Lamers Y. et al.: Red blood cell folate concentration increase more after supplementation with [6S]-5-methyltetrahydrofolate than with folic acid in women of childbearing age. Am J Clin Nutr 84 (2006), 156-161

(4)

  • Pietrzik K. et al.: Randomized, placebo-controlled, double-blind study evaluating the effectiveness of a folic acid containing multivitamin supplement in increasing erythrocyte folate levels in young women of child-bearing age. Ann of Nutr & Metab 6.7.29 S 368 (2005)

(5)

  • Gröber, U. 2008. Orthomolekulare Medizin. Ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte

(6)

  • https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2014.3893

 

Vitamin B9 (5-Methyltetrahydrofolsäure 5-MTHF)

(1)

  • Pietrzik K, Brachmann S: Folat-Äquivalente - neue Definitionen sorgen für Verwirrung. EU; 48: 113. 2001
    Prinz-Langenohl R, Lamers Y, Moser R, Pietrzik K: Effect of folic acid preload of the bioequivalence of [6S]-5-methyltetrahydrofolate and folic acid equally in healthy volunteers. J Inherit Metab Dis; 26 Suppl.1: 169. 2003

 

Vitamin B12 (Adenosylcobalamin)

(1)

  • Vitamin B-12 and Perinatal Health. Finkelstein JL, Layden AJ, Stover PJ. Adv Nutr. 2015 Sep 15;6(5):552-63. doi: 10.3945/an.115.008201. Print 2015 Sep. Review

(2)

  • Hahn, A. et al. Ernährung: Physiologische Grundlagen, Prävention, Therapie, 3. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: WVS 2016
  • Porter, K. et al. 2016. Causes, Consequences and Public Health Implications of Low B-Vitamin Status in Ageing. Nutrients. 8(11): 725. doi: 10.3390/nu8110725

(3)

  • Vitamin B-12 and Perinatal Health. Finkelstein JL, Layden AJ, Stover PJ. Adv Nutr. 2015 Sep 15;6(5):552-63. doi: 10.3945/an.115.008201. Print 2015 Sep. Review

(4)

  • https://efsa.europa.eu/en/efsajournal/doc/1223.pdf, https://efsa.europa.eu/en/efsajournal/doc/1756.pdf

Verzehrempfehlung: 1 x täglich 1 Kapsel vor einer Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit einnehmen, falls nicht anders verordnet. Eine Packung reicht bei dieser Anwendung für 90 Tage.

Kosten bei Anwendung der Verzehrempfehlung: 0,55 € pro Tag

  • 90 Kapseln á 300,40 mg
  • Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Die empfohlene Tagesverzehrmenge sollte nicht überschritten werden. Das Produkt sollte stets außerhalb der Reichweite von Kindern, trocken, kühl, lichtgeschützt und dicht verschlossen aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen verbrauchen.
  • Die Kapselhülle besteht aus pflanzlichen Rohstoffen mit magensaftresistentem Überzug.

Zutaten & Wirkstoffe mit Nährwertangaben

Pro Tagesdosis

% NRV*

Uridinmonophosphat

50,00 mg

**

Vitamin B9 (5-Methyltetrahydrofolsäure 5-MTHF)

400,00 µg

200,00 %

Vitamin B12 (Adenosylcobalamin)

3,00 µg

120,00 %

Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzliche Kapselhülle mitmagensaftresistentem Überzug)

- **

* % der Referenzmenge gemäß NRV (nutrient reference values)

** EU-Empfehlung liegt nicht vor

Zutaten: Mikrokristalline Cellulose, Uridinmonophosphat, Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzliche Kapselhülle mit magensaftresistentem Überzug), Folsäure (Vitamin B9), 5-Methyltetrahydrofolsäure (Vitamin B9), Adenosylcobalamin (Vitamin B12)